Im Einsatz für den Mittelstand – beim Bundesmittelstandstag 2025 der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT)
Politik trifft Praxis. Zukunft braucht Umsetzung.
Beim Bundesmittelstandstag 2025 in Köln zeigten Bundeskanzler Friedrich Merz und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, dass der Mittelstand endlich wieder ins Zentrum politischer Debatten rückt.
Beide machten deutlich: Wachstum, Sicherheit und Vertrauen entstehen nicht durch Paragrafen, sondern durch Pragmatismus, Technologieoffenheit und Mut zur Entscheidung.
Ich war vor Ort, um zuzuhören, Impulse aufzunehmen – und zu prüfen, was die politischen Botschaften für die Unternehmerinnen und Unternehmer in NRW tatsächlich bedeuten.
Hier meine beiden Analysen:
Hendrik Wüst: Pragmatismus statt Ideologie – Rückenwind für den Mittelstand
Friedrich Merz: Verantwortung. Realismus. Rückenwind.
Hendrik Wüst – Pragmatismus statt Ideologie: Rückenwind für den Mittelstand
Ministerpräsident Hendrik Wüst setzte beim Bundesmittelstandstag 2025 in Köln klare Akzente: weniger Ideologie, mehr Pragmatismus – und sichtbare Erfolge vor Ort. Doch wie realistisch ist das für den Mittelstand in NRW?
Ein Einblick in seine Rede – und was jetzt wirklich zählt.

Pragmatismus statt Ideologie – Rückenwind für den Mittelstand?
Am 26. September 2025 hat Ministerpräsident Hendrik Wüst beim Bundesmittelstandstag (BMT) in Köln eindrucksvoll skizziert, wohin die Reise für NRW und den Mittelstand gehen soll.
Seine Botschaft: Der Mittelstand braucht Rückenwind – politisch, wirtschaftlich und strukturell.
Der Mittelstand als Rückgrat der Wirtschaft
Wüst betonte mehrfach, dass der Mittelstand das Rückgrat der Wirtschaft sei – und dass Vertrauen nur dort entsteht, wo Fortschritt sichtbar wird.
Ob bei Kitas, Schulen oder Straßen: NRW wolle das neue Sondervermögen schnell, unbürokratisch und transparent an die Kommunen bringen.
„Ich will, dass die Menschen sehen, jetzt wird die Kita in Schuss gebracht.“
Er verband diese Botschaft mit einem klaren Appell an die 25.000 kommunalen Mandatsträger im Land: Sichtbarkeit schafft Vertrauen.
Energie, Digitalisierung, Fachkräfte
Drei Themen standen im Mittelpunkt:
- Energiepolitik mit Realitätssinn: Ziel sind 20 GW Grundkraft bis 2030 – technologieoffen und bezahlbar.
- Staatsmodernisierung: Wüst ist bereit, Zuständigkeiten abzugeben, „wenn es gemeinsam besser funktioniert.“
- Innovation & KI: Forschung soll möglich bleiben, ohne sich durch Datenschutz und Überregulierung selbst zu blockieren.
Mein Blick aus dem Mittelstand
Als Netzwerker im BVMW sehe ich täglich, dass der Mittelstand bereit ist zu liefern – wenn Rahmenbedingungen verlässlich sind.
Dazu braucht es:
- Umsetzung statt Überschriften.
- Planungssicherheit über Legislaturen hinaus.
- Partnerschaft auf Augenhöhe.
Was jetzt zählt
Wüsts Rede war ein starkes Signal. Doch entscheidend ist: Wie viel davon wird Realität?
Damit der Mittelstand in NRW wieder Vertrauen schöpft, müssen Prozesse schneller, Zuständigkeiten klarer und Fördermittel transparenter werden.
Starke Worte. Jetzt braucht es starke Umsetzung.
